Am 12. März war das Rotenburger Wirtschaftsforum zu Gast bei Garten Grewe an der Knickchaussee in Rotenburg. In familiärer und authentischer Atmosphäre erhielten die rund 120 Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in das traditionsreiches Familienunternehmen.
Nach der Begrüßung durch RWF-Projektmanager Friedhelm Horn übernahmen Julia und Jette Grewe stellvertretend für ihre Familie und die Mitarbeitenden die Vorstellung der Unternehmensgruppe.
In ihrer Präsentation zur grewe-gruppe gab Julia Grewe einen Einblick in die Entwicklung der Unternehmensgruppe. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1950 zurück, als Hermann Grewe den Garten- und Landschaftsbaubetrieb gründete. Mit der Eröffnung des Gartencenters an der Knickchaussee im Jahr 1999 – in direkter Nachbarschaft zur eigenen Baumschule und zum Landschaftsbaubetrieb – wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein gesetzt. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung, Erweiterung des Leistungsspektrums und gezielte Expansion entstand daraus die heutige, in dritter Generation geführte Unternehmensgruppe.
Heute vereint die grewe-gruppe insgesamt 16 Tochterunternehmen unter dem Dach der Holding. Mit rund 650 Mitarbeitenden an mehr als 16 Standorten im Norden Deutschlands bietet das Unternehmen umfassende Full-Service-Leistungen rund um Garten- und Landschaftsbau, Freiflächenmanagement, Instandhaltung und Baumpflege an. Ergänzt werden diese Bereiche unter anderem durch Dachbegrünung, Sportplatzbau, Zaun- und Holzbau sowie Pflanzenanzucht und -handel. Insgesamt erwirtschaftet die Unternehmensgruppe einen Jahresumsatz von über 65 Millionen Euro und feierte im Mai 2025 ihr 75-jähriges Bestehen.
Danach übernahm ihre Schwester Jette Grewe das Wort und ging auf die Geschichte sowie die aktuelle Weiterentwicklung des Gartencenters ein. Der Markt befindet sich derzeit im Anschluss einer umfassenden Umbauphase. Im Zuge der Modernisierung entsteht unter anderem ein neues Zimmerpflanzenhaus, in dem künftig eine große Auswahl an Zimmerpflanzen, Orchideen, Sukkulenten und Zubehör präsentiert wird. Entlang einer rund 60 Meter langen Wand finden Kundinnen und Kunden eine breite Auswahl an Übertöpfen und Dekorationsartikeln.
Darüber hinaus wird das gesamte Gelände neu strukturiert, um Pflanzen künftig besser vor Wind, Frost und starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Ein modernes Cabrio-Dach über Teilen der Außenfläche kann je nach Wetterlage geöffnet oder verschattet werden und schafft so optimale Bedingungen für Pflanzen und Besucher gleichermaßen. Gleichzeitig sorgen neue Bewässerungssysteme sowie Regenwassernutzung für mehr Nachhaltigkeit und effizientere Pflege der Pflanzenbestände.
Auch das Angebot für Besucherinnen und Besucher wird erweitert: Neben einem größeren Sortiment an Gartenartikeln und Zubehör entstehen neue Bereiche für Kinder sowie ein Treffpunkt im Freien – „Jettes Gartencafé“. Dort werden künftig in der Hauptsaison unter anderem Waffeln, Eis und Kaffee angeboten werden. Ein Spielbereich und Tiergehege sorgen zusätzlich dafür, dass das Gartencenter noch stärker zu einem Erlebnisort für die ganze Familie wird.
Besonders deutlich wurde an diesem Abend, dass hinter der grewe-gruppe nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen, sondern vor allem ein starkes Familienprojekt mit großer Leidenschaft für Pflanzen, Natur und nachhaltige Gestaltung von Außenräumen steht.
Nach dem offiziellen Teil, der von Friedhelm Horn beendet wurde, nutzten die zahlreichen Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Bei hausgemachten Waffeln, kalten Getränken und Eis vom Eiskontor Wistedt entwickelten sich viele Gespräche in entspannter Atmosphäre.
Die große Resonanz des Abends freute auch die Gastgeberinnen: „Dass wir so viele Gäste in unserem Betrieb begrüßen durften und sich die Menschen so sehr für unser Unternehmen interessieren – ein größeres Kompliment hätten wir nicht bekommen können“, betonte Jette Grewe.
So klang der Abend bei lockerem Networking und guten Gesprächen bis in die späten Abendstunden aus – ein rundum gelungener K-Treff, der eindrucksvoll zeigte, wie aus einem regional verwurzelten Familienbetrieb eine erfolgreiche Unternehmensgruppe entstehen kann.

