Mitsprechen,
Vernetzen,
Gestalten

Was im vergangenen Jahr sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, konnte nun bei bestem Sommerwetter nachgeholt werden: Der aktuelle K-Treff des Rotenburger Wirtschaftsforums fand am Dienstag, den 17. Juni, auf dem Eichenring statt – dem Hurricane - eines der größten Festivals Deutschlands.

Rund 80 Mitglieder und Gäste des RWF nutzten die Gelegenheit für exklusive Einblicke hinter die Kulissen des beeindruckenden Veranstaltungsgeländes, das mit seinen 15 Hektar Fläche von knapp 80.000 Besucher*innen bevölkert wird. In zwei Gruppen führten Jasper Barendregt und seine Kollegin Pirkko Sprengel auf sehr unterhaltsame Weise über das Areal, das sich im Festivalbetrieb auf gigantische 2,07 km² Zelt- und Parkflächen erstreckt – das entspricht in etwa 289 Fußballfeldern.

Neben spannenden Zahlen und Fakten wurde auch die bewegte Geschichte des Festivals beleuchtet, das seit über 25 Jahren stetig gewachsen ist – nicht nur räumlich, sondern vor allem in seiner logistischen Komplexität. Heute sorgen bis zu 5.000 Mitarbeitende, darunter Security und Gastronomie, für einen reibungslosen Ablauf. Allein die größte Bühne – die Forest Stage – misst beachtliche 47 Meter Breite, 20 Meter Höhe und 27 Meter Tiefe. Sie wird von 161 Scheinwerfern bestrahlt und mit einem hochmodernen D&B GSL Line Array System beschallt.

Ein weiteres Thema des Abends war das Konzept der Brand Partnerships. Anders als klassische Sponsoring-Modelle setzt das Festival auf gezielte, zielgruppenorientierte Integration von Marken. Die Herausforderung: Mehrwert schaffen – nicht nur für das Festival, sondern auch für die Besucher*innen. Damit wird deutlich, wie anspruchsvoll moderne Partnerschaften im Veranstaltungssektor geworden sind.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine immer wichtigere Rolle: Alle Festivalbanner etwa werden nach dem Event an das Hamburger Upcycling-Label BagUp gespendet und dort zu hochwertigen Taschen verarbeitet.
Ein paar beeindruckende Zahlen durften natürlich nicht fehlen:

• 40 km Bauzaun sichern das Gelände
• 12 km Lichterketten schaffen Festivalstimmung
• 1.200 Verkehrsschilder, 700 wassergespülte Toiletten, 420 Duschen und 1.200 zusätzliche Mobiltoiletten sorgen für Infrastruktur
• Über 41.000 Mahlzeiten werden während der Aufbau- und Festivalzeit allein für Crew und Security ausgegeben
• 42 Food-Stände, 50 Bars, 360 Kassen für Kartenzahlung und 700 m² Videowallfläche runden das Erlebnis ab

Der K-Treff zeigte eindrucksvoll, wie stark Wirtschaft, Eventkultur und Partnerschaftsmodelle ineinandergreifen – und wie viel Potenzial in kreativen Formaten steckt.

Impressionen